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Samstag, 28. November 2009

Samstag - der Tag: Gespräche, Impulse, Vernetzung und Pizza

Nach einer kurzen Nacht ging es heute Morgen zu einer sozialen Zeit (nämlich um 9.30 Uhr) weiter. Daniel Sikinger startet mit einer Meditation mit uns in den Tag. Sehr gut war es sich gemeinsam, mit Hilfe von Bibeltexten und Gebeten, auszurichten, denn der Tag sollte voll (gut) werden. Anschließend konnten wir als kleine Tischgruppe kreativ werden, auf spielerische Art uns besser kennen lernen und gemeinsam Spaß haben. Dann stellten 6 "emergente Praktiker" ihre Projekte vor. Sehr inspirierende Gedanken waren das und mir wurde wieder mal bewusst: es passiert etwas. Wir reden nicht nur, sondern es werden Dinge konkret umgesetzt. Die Projekte werde ich noch in einem gesonderten Post vorstellen, weil sie einfach einen eigenen Post verdienen. Nach der Vorstellung der Projekte gab es die Möglichkeit mit den Praktikern an Tischen ins Gespräch zu kommen. Meine Wahl fiel auf das Projekt "Emergente Kommunitäten". Das Gespräch am Tisch war noch mal sehr ergiebig . Danke auch an Fabse und Daniel S., die sehr ehrlich von ihren Erfahrungen mit Kommunitäten berichteten.
Mittags gab es dann Pizza, die sehr lecker war (nur die mit Zimt war leicht seltsam ;-)). Sowohl das Pizza essen, wie auch der Vormittag war geprägt von Gesprächen und Vernetzung.
Nachmittags ging es dann an die Workshops und auch dort würde ich lieber einen gesonderten Post schreiben um ein wenig ausführlicher darauf ein zu gehen. Sowohl Jens, wie auch Peter haben mir sehr gute Impulse gegeben, mich inspiriert und auch richtig gefordert (auch intellektuell). Dann ging es mit dem Abendessen weiter, der Abend folgt dann im nächsten Post...


Sonntag, 15. November 2009

BeziehungsweiseLeben unbedingt lesen!

Nachdem ich es mir nun schon einige Zeit vorgenommen habe folgt nun endlich die Umsetzung. Die letzte Zeit habe ich gelesen wie blöd (im positiven Sinne). Nun möchte ich euch mit einigen Sätzen teilhaben lassen an einigen dieser Bücher. Das erste ist Beziehungsweise Leben (amazon.de-Link), herausgegeben von Daniel Ehniss und Björn Wagner, die in der Welt der Blogs keine Unbekannten sind. Deshalb empfehle ich erst mal ihre Blogs (einfach auf ihre Namen klicken) und den, zum Buch gehörenden, beziehungsweise-Leben-Blog. Aber nun direkt zum Buch! Viele, die mich die letzten Wochen persönlich getroffen haben wissen es schon, da ich ganz vielen das Buch empfohlen habe und ich sage es einfach auch mal allen anderen: Ich bin sehr begeistert. Ich versuche diese Begeisterung mal an der Einleitung deutlich zu machen. Daniel schreibt das erste Kapitel über "Beziehungsweise leben, uns selbst von den Beziehungen her denken". Hier führt er eine Anthropologie aus, die Menschen nicht aus dem Ideal der Autonomie denkt, sondern als Wesen das auf Beziehung hin geschaffen ist. Sehr gut drückt es meiner Meinung ein Martin Buber Zitat aus:

Das Grundwort Ich-Du kann nur mit dem ganzen Wesen gesprochen werden. Die Einsammlung und Verschmelzung zum ganzen Wesen kann nie durch mich, kann nie ohne mich geschehen. Ich werde am Du; Ich werdend spreche ich Du. Alles wirkliche Leben ist Begegnung.

Das zweite Kapitel, von Björn verfasst, trägt den Titel "Beziehungsweise Leben - an der Sendung Gottes mitwirken". Björn, geht auf die "Missio Dei" ein, die Kirche als gesandt zeichnet, da Gott selber Sendender und Gesandter ist. Mission ist nicht ein Teil der Kirche. Viel mehr ist es umgekehrt: Kirche ist ein Teil der Mission. Hierbei stützt sich Björn auf David Bosch's "Transforming Mission", ein Buch das heute noch die Herzen der Missiologen höher schlagen lässt. Auch Gott, in seiner Trinität, wird von Björn konsequent und sehr plausibel aus Beziehung her gedacht. Ein Gott der in sich selbst Beziehung ist, will Beziehung zu seinen Menschen. Schon die beiden ersten Kapitel, zeigen meines Erachtens etwas von der Qualität des Buches. Wer noch nach neuen Formen des Gebetes fragt, wer wissen will was soziale Gerechtigkeit ist und wie sie gelebt werden kann, oder wer Interesse hat an neuen innovativen Formen von Gemeinschaft der ist bei BeziehungsweiseLeben richtig und sollte sofort zu amazon wechseln um es zu bestellen. Ich zumindest habe es mit viel Gewinn gelesen. Vieles war mir schon bekannt, was normal sein sollte, wenn man sich mit den Themen des Buches seid längerem beschäftigt, jedoch ist bzwLEBEN (ich habe gelernt, dass das der Twitter-Hashtag ist - Danke Daniel ;-)) eine geniale Zusammenfassung (wenn Inhalte schon bekannt sind) und immer wieder eine Ideengrube (zum weiterdenken bei Neuem).


Montag, 20. Juli 2009

Leben und so halt!

<UPDATE>Der Schweizaufenthalt ist leider auf den Herbst verschoben worden. Das heißt ich werde jetzt noch ein paar Tage mit Esther in Ingolstadt verbringen und heute Abend im Jugendkreis der CGI eine kleine Andacht machen.<UPDATE>

Erde, Deutschland, zwischen Stuttgart und Augsburg, wir schreiben den 16. Juli 2009. Ich reise in die Freiheit. Alle Prüfungen sind mehr oder weniger erfolgreich bestanden (hoffe ich, denn ich habe bisher nur zwei Ergebnisse, jedoch bin ich optimistisch). Nun geht's erst mal nach Hause! Augsburg ich komme! Jedoch wird das ein kurzes Vergnügen, den morgen muss ich weiter über Ingolstadt nach Oberschlauersbach, auf das EVENT des bayrischen EC-Verbandes. Dort darf ich dann bis Sonntag ein paar tolle Teens "ertragen" worauf ich mich wirklich freue. Anschließend werde ich wieder nach Augsburg zurück fahren (wiederum über Ingolstadt), aber nur bis Dienstag. Ab Dienstag geht es dann zurück nach Liebenzell, von wo ich dann weiter fahre in die Schweiz. Dort bin ich bis Donnerstag, dann geht's wieder zurück nach Augsburg für zwei Tage, anschließend fahre ich dann mit Esther auf die Hochzeit ihrer Cousine ins Frankenland. Die nächsten Tage komme ich also ganz schön rum... vielleicht gibt's dann weiter "Erlebnisblogging". Oh Mann, die Theologie muss hier und auch sonst so in meinem Leben grade sehr Leiden... einfach keine Zeit zum groß Rumphilosopieren. Vielleicht im Urlaubsmonat August... sind nämlich einige Gedanken in meinem Schädel, die mal geordnet werden müssen. Seid einfach mal gespannt!


Mittwoch, 17. Juni 2009

Etwas dass mir auf dem Herzen liegt

Bitte stimmt ab bei ONE.org, damit der Schuldenerlass in der dritten Welt weiter voran geht und nicht wegen der Wirtschaftskrise ins Stocken kommt. Damit die Ärmsten der Armen nicht noch ärmer werden und die Reichen noch reicher. Damit Menschen und Regierungen, die hoffnungslos sind wieder ein wenig Hoffnung bekommen! Stimmt ab! Wenn nicht heute, wenn nicht jetzt, wann dann?


Dienstag, 9. Juni 2009

Berlin ruft und ich komme!

Morgen ca. 7.50 a.m. werde ich Berliner Boden betreten. Und ganz ehrlich? Ich freue mich wahnsinnig darauf. Endlich mal wieder Stadtluft in meinen Lungen. Endlich mal wieder fliegen, endlich mal wieder Neuland, endlich mal Kurzpraktikum. Ich werde dort Dirk & Nick besuchen, die im Bezirk Treptow(1) Gemeinde bauen. Eine wirklich spannende Sache! Ich freu mich auf die Menschen dort und bin sehr gespannt wenn ich so kennen lernen werde. Genial ist auch, dass Esther dabei ist und sich mal die Gemeindegründung anschauen kann, da das ja auch eine Perspektive ist, die für uns vorschwebet.

Brandenburger Tor

Berlin by night

Treptow


WWDC 2009 oder auch: Wie Äpfel in die Versuchung führen.

Einer der spannendsten Konferenzen des Jahres fand gestern statt. Und ich war zumindest virtuell dabei.

Gestern habe ich sehr gespannt den Liveticker (auf macnotes und fscklog) der diesjährigen WWDC verfolgt. Schon im Vorfeld gab es ja (wie immer) einige Gerüchte zum neuen Betriebssystem Snow Leopard, zum neuen iphone und der Software, sowie Spekulationen über eine neue Hardwareklasse bei Apple. Vieles ist gestern in Rauch aufgegangen (oder heiße Luft?) Einiges spannendes gab es aber trotzdem zu entdecken bzw. von den Apple-Mannen zu verkünden. Hier eine kleine Übersicht von mir:

- Neue 15" MacBook Pro's, die genau wie die 17" Variante jetzt einen fest verbauten Akku haben (Die Laufzeit soll auf 7 (!) Stunden steigen. Das Neue Display hat 60% mehr color gamut. Außerdem gibt es jetzt (endlich) Einen SD-Karten-Slot (was ich sehr gut finde). Leider geht das auf kosten des ExpressCard-Slot's (denn ich noch besser gefunden hätte). Der Prozessor wird mehr Power haben und außerdem sollen alle/einige??? Modelle günstiger werden. Da mein nächstes MacBook ein 15" Modell werden soll finde ich das natürlich gut.

- Auch die 13" Modelle erfahren eine Überarbeitung, bekommen den SD-Slot, mehr Leistung, einen Integrierten Akku, sowie... einen neuen Namen. Die heißen jetzt nämlich wie ihre großen Brüder auch Pro.

- Das neue Safari 4 steht nun zur Verfügung und lohnt sich wirklich. Schneller, sicherer, bequemer ist die Devise.

- Ab September gibts zu wirklich günstigen Preisen ($29 für ein Update von 10.5) ein neues OS. Snow Leopard OS 10.6 steht in den Startlöchern und verspricht einige geniale Features.

- Und für mich wahrscheinlich mit das genialste an der diesjährigen WWDC: OS 3.0 für's iPhone, sowie neue iPhone-Modelle (3GS).

Die Neuigkeiten versprechen wieder mal ein erfolgreiches Jahr für Apple zu werden. Und ich bin schon gespannt von welchen Neuerscheinungen ich profitieren werde.


Sonntag, 31. Mai 2009

Was Pfingsten mit Vertrauen zutun hat...

Heute haben wir hier in Liebenzell, Pfingstmissionsfest gefeiert. Ein Fest, bei dem die Mission, unsere christliche Mission im Vordergrund steht. Viele Missionare haben heute berichtet. Einige Missionare wurde, nach Jahre langer Arbeit wieder in Deutschland begrüßt, andere wurden für genau diese weltweite Arbeit verabschiedet. Pfingsten war der Anfang, die Kraft des Heiligen Geistes in der Gemeinde war übermenschlich, überirdisch, übersinnlich... sie war übernatürlich. "Es passierte einfach" dort in Jerusalem. Das Feuer ging aus von Jerusalem, dass Menschen auf die gesamte damals bekannte Welt, und noch darüber hinaus, brachte. Vor hundert Jahren wünschte sich eine Liebenzeller Schwester, Lina Stahl, dass dieses Feuer auch in Liebenzell landet und neu entfacht wird. Einen Feuer speienden Berg, der Menschen auf die ganze Welt aussendet, mit diesem Feuer.

Heute... heute wurden wieder Menschen ausgesandt, sogar ein Missionar, der Paulus heißt, tatsächlich! Heute noch will Gott uns Menschen um in der Welt zu wirken.

Heute noch beruft er, sendet er, vertraut er, dass wir Christen diese Welt bereichern, beschützen, begeistern und transformieren.

Heute noch will er aus dem Leben eines jeden etwas größeres machen, als es uns Menschen überhaupt denkbar ist. Heute noch!

Heute noch vertraut er, und das finde ich genial krass, heute noch vertraut er, uns Menschen. Heute noch traut er uns unmenschliches zu. Heute noch! Nach einer Kirchengeschichte voller Up's & Down's (mit wahrscheinlich sehr viel mehr Down's)!

Heute noch! Das ist vielleicht für mich, das Wunder des Tages!


Donnerstag, 28. Mai 2009

Vergebung, hier ist sie!

Ich frage mich wie aktuell das Thema "Vergebung" ist. Ob man damit noch jemanden hinter dem Ofen hervor locken kann, ob das Thema Menschen interessiert oder ob es für den "normalen" Menschen von heute eigentlich gar keine Rolle mehr spielt. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird diese eher abstrakte allgemeine Frage zu meiner Frage. Je mehr ich über Menschen und ihr Verhältnis zu Vergebung nachdenke, desto mehr mehr stelle ich fest, dass es um MEIN Verhältnis zu Vergebung geht. Und ich stelle fest: JA, ich brauche Vergebung! Wenn ich mal die letzte Woche in meinem Kopf durchlaufen lassen fallen mir direkt einige Situationen ein, in denen ich falsch reagiert habe. In denen ich es mir versaut hab mit Menschen, in denen ich irgendwie asi gehandelt hab und damit andere im besten Falle gestresst, im schlechtesten Falle verletzt habe. Vieles lässt sich wieder einigermaßen grade biegen (aber auch nicht ganz), anderes ist nicht wieder gut zu machen. Und ich merke: JA, ich brauche Vergebung. Wirklich!

Nun habe ich ein Problem! Diese Vergebung die ich kenne, die ich bei Jesus gefunden habe, die mich frei macht, die mich durchatmen lässt, die mein schlechtes Gewissen killt, genau diese Vergebung finde ich so selten bei uns Christen. Statt bei Evangelisationen über die geniale Vergebung zu sprechen, die uns frei macht, habe ich den Eindruck, dass wir versuchen erst mal ein Schuldbewusstsein zu erzeugen (dass meistens schon da ist) anstatt Vergebung mal fassbar und plastisch zu machen. Einige Gespräche mit Menschen die (noch) nicht Christen sind haben mir gezeigt, dass für sie Vergebung sehr wohl eine Rolle spielt und sie genau dort ein Problem haben. Sie beneiden mich, dass es in meinem Leben jemanden gibt, dem ich diesen ganzen Dreck, der auf meinem Mist gewachsen ist vor die Füße werfen kann. Vielleicht spüren sie mir ab, dass ich irgendwie leichter durchs Leben gehe. Was ich ihnen zeigen kann ist Vergebung. Hier ist sie! Hier bei Jesus. Hier, ohne Vorraussetzungen, ohne vorher bestimmte Dogmen ein zu halten, ohne sich zu verpflichten. Hier bei Jesus, ohne vorher einen moralischen Kodex zu erfüllen. Komm er hat für dich Platz. Wie genial ist es, wenn Menschen genau dieses Angebot annehmen. Wie genial, wenn das der Beginn ist einer Beziehung mit diesem Jesus, die ihr ganzes Leben (in positiver Art und Weise) auf den Kopf stellt.

Thomas D. hat es sehr gut auf den Punkt gebracht. Vergebung, hier ist sie:

Auch für DICH!


Dienstag, 26. Mai 2009

What the fuck is Heimat?

Stefan Strumbel, ein Street-Art Künstler aus Berlin, stellt auf sehr geile kreative Weise die Frage, die mich (und vielleicht noch einige andere) beschäftigt. Was ist "Heimat"? Kann ich sie finden? Kann ich dort bleiben? Wer ist dort, oder bin ich vielleicht alleine? Wo bin ich daheim?
Nach meinem Umzug nach Liebenzell ist mir in den letzten zwei Jahren sehr deutlich geworden, dass Heimat nicht notwendigerweise der Ort ist an dem man lebt. In Augsburg fühle ich mich immer noch zuhause, wobei selbst meine Beziehung zu meinem Augsburg sich verändert hat. Kann man Heimatlos sein? Oder ist man dann automatisch, rastlos? Wenn ich nicht daheim rasten kann, wo denn dann?
Und dann gibt es noch dieses geflügelte Wort von "geistlicher Heimat". Und ich stelle fest: nach vielen geistlichen Stationen in meinem (bisher kurzem) Leben kam ich nie wirklich zuhause an. Umso befremdlicher ist das für mich, seid ich meine Gemeindeerfahrungen reflektiere und selber durch Gemeindebau so eine Heimat schaffen will für (vielleicht) Ruhelose wie mich. Ich weiß wie schwierig das ist. Vielleicht ist es auch unmöglich. Aber ich weiß auch, dass ich vielleicht deswegen so rastlos bin, weil ich irgendwie fühle, dass meine Heimat bei meinem Vater im Himmel ist. Kein (Wohn)ort der Welt, keine Gemeinde oder christlicher Club können diese Heimat ersetzen. Und dann nehmen die Worte "heim gehen" für micht einen hoffnungsvollen Charakter an. Ich werde nach Hause gehen, heim, in meine Heimat.

"Wo gehn wir denn hin?" - "Immer nach Haus!"
Novalis, dt. Dichter (1772-1801)


Gegen die Wand?

Zur Zeit beschäftige mich mich verstärkt mit dem (netten?) Mann auf dem Bild. Wer hat ihn erkannt? Riiicchhtig! Das ist Friedrich Nietzsche. Ich habe die überaus spannende Aufgabe ihn, in Referatsform meinen Kommilitonen näher zu bringen. Das ist zwar nicht unbedingt einfach, aber dafür sehr lehrreich. Diese Woche muss ich fertig werden, das heißt, dass ich Morgen und Übermorgen noch mal einiges an Zeit hinein investieren muss. Mit Heinzpeter Hempelmann als Dozent, der ja "Nietzsche-Fachmann" ist, sollte ich schon wissen über wenn ich da spreche. Na ja, wird schon! Hoffentlich fahr ich das Ding nicht gegen die Wand ;-).


Das Wort und nur das Wort!

Gestern hatte ich eine kurze Diskussion mit einem Mitstudenten, der der Meinung war, dass das Fundament jedes Gottesdienstes "das Wort", also die Predigt, sei. Seiner Meinung nach sei das "bibeltreu." Auf die Frage wo genau wir das in der Bibel finden, hatte er dann keine Antwort. Auch auf die Frage, ob Christen es die letzten 1500 Jahre falsch gemacht hätten, war seine Antwort eher unbefriedigend. Ich frage mich, warum es vielen, mir mit Sicherheit auch hin und wieder, so schwer fällt Kultur und Evangelium zu trennen. Wir denken, dass es so wie wir es machen richtig, oder auch "bibeltreu" ist und sehen gar nicht, dass wir da etwas verwechseln. Ich hoffe für mich, dass ich diese Hochmut, die mir sagt, dass ausgerechnet ich es richtig weiß und richtig mache, weil ich die Bibel richtig verstehe, ablegen kann. Am besten helfen mir dabei die Fehler die ich immer wieder mache.


Soul Cravings

Dieses Buch "Soul Cravings" von Erwin McManus hat mich zu dem neuen Blog, seiner Ausrichting und sogar seinem Namen inspiriert. Es ist ein Buch, dass mich getroffen hat, mehr als so manche andere Bücher. Ich überlege gerade in wie weit ich eine Blogserie aus dem Buch machen kann und welchen Umfang das ganze haben könnte. Voraussichtlich wird das Projekt aber erst Anfang Juli realisierbar sein.


So schnell kann's gehen

Eben noch einen neuen Blog auf wordpress gehabt und ruck-zuck, nach gerade mal einem Jahr ist das ganze leider hinüber. Fragt mich bitte nicht wie ich das geschaft haben! Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich bin jedoch relativ frustriert, dass ich mir so viel Mühe gemacht habe und sich das Ding (meiner Meinung nach) von alleine gegen die Wand fährt. Deswegen der Chance... back to blogger. Mal gucken ob ich da mehr Glück hab und die Lebenserwartung meines Blogs mal steigt.
Also lieber Blog! Lieber "neuer" Blog! Bitte pass auf dich auf und mach mir nicht so viele Mühe wie der alte, dann haben wir eine gute Zeit zusammen. Dann könnten wir sogar Freunde werden ;-).